Der Wolf im Schwarzwald: warum du dir in deinem Urlaub keine Sorgen machen musst. Es ist alles ganz entspannt.

Schön und scheu – Wölfe im Schwarzwald

“Kann ich im Schwarzwald noch unbesorgt wandern?“ Als Gastgeberin im Hochschwarzwald höre ich diese Frage öfter – und sie berührt mich jedes Mal. Ich liebe die Natur hier zwischen Belchen und Feldberg über alles – die Ruhe der Wälder, die Weite der Landschaft und die vielen Tiere, die hier leben. Dass Menschen ausgerechnet hier Angst haben könnten, finde ich manchmal befremdlich. Vor allem, wenn es um einen Wolf geht.

Deshalb – das Wichtigste gleich vorneweg:
Ja, du kannst absolut sicher durch unsere geheimnisvollen und wildromantischen Wälder wandern. Der Wolf macht deinen Urlaub nicht gefährlicher als einen Spaziergang in der Stadt.

© Claudia Braunsberger
Zwischen Belchen und Feldberg: urige Landschaften, die seit Jahrhunderten Lebensraum für wild lebende Tiere sind. Die Wolfsschlucht bei Todtnau ist wild und romantisch. Eine kleine Wanderung, die sich immer lohnt.

Seit wann gibt es wieder Wölfe im Schwarzwald?

Unsere Region war in der Zeit unserer Vorfahren eindeutig ein Wolf‑ und Bärenland – und in gewisser Weise wird sie es vielleicht gerade wieder.

Namen wie Wolfach, die Wolfsschlucht bei Todtnau, das Wolftal oder die Bärenhöhle bei St. Blasien erinnern daran, dass Wolf und Bär hier früher selbstverständlich dazugehörten. Damals waren sie Teil des Lebens, alltäglich, sicher auch gefürchtet, aber respektiert.

Bären gibt es bei uns natürlich nicht, aber ich würde es einmal so sagen: Der Wolf kehrt in seine alte Heimat zurück. Seit 2018 gibt es immer wieder Sichtungen, vor allem von durchziehenden, einzelnen Wölfen. Für viele ist das ungewohnt, denn über Generationen waren sie aus Deutschland verschwunden. Während in anderen europäischen Ländern längst wieder Rudel leben oder nie ganz verschwunden waren, sorgt hierzulande jede Sichtung eines Wolfs für Schlagzeilen.

Auf gute Nachbarschaft mit dem Wolf

Dass der Wolf sich hier oben in unseren Bergen wohlfühlt, wundert mich nicht – uns gefällt es hier ja auch.
Wir schätzen die Ruhe, die Weite, die vielfältige Tierwelt. Er auch. Der Wolf ist nicht gut oder böse, er ist ein wild lebendes Tier, das gerne jagt. Das mag manchen ärgern, aber es ist sein Naturell. Für mich ist er keine Bedrohung, sondern eine Chance: Lernen wir, wieder Nachbarn zu sein – mit Wissen und Respekt, wie bei anderen Wildtieren auch.

© iStock-1412934096
Seit einigen Jahren kehrt der Wolf langsam in den Schwarzwald zurück. Er ist ein scheues Tier – Begegnungen mit Menschen sind extrem selten.

Was tun, wenn du im Schwarzwald einem Wolf begegnest? 



Die Antwort auf die Frage lautet eigentlich, dass du nichts tun wirst – weil es schlicht nicht passiert. Die Chance, im Schwarzwald einem Wolf zu begegnen, ist winzig klein. Und selbst wenn, besteht für uns Menschen keine Gefahr. Seit der Wolf 2018 in den Schwarzwald zurückgekehrt ist, gab es keinen einzigen Angriff auf einen Menschen. Wer draußen in der Natur unterwegs ist, riskiert beim Wandern eher einen verstauchten Knöchel oder einen Sturz bei einer Mountainbike-Tour, als einem Wolf über den Weg zu laufen. 



Einen Wolf zu sehen ist doch in Wahrheit ein Glücksmoment – eine leise Erinnerung daran, dass die Wildnis um uns herum da ist und wir Teil davon sind. 

Genieß es, so wie du gerne ein Reh beobachtest oder einen Hasen.


Tipps für richtiges Verhalten, wenn du einem Wolf begegnest

Hier habe ich ein paar Tipps für dich zusammengestellt, wie du in verschiedenen Situationen richtig reagierst und Ruhe bewahrst. In fast allen Fällen wird es damit enden, dass der Wolf einfach abhaut – versprochen.

Situation – der Wolf beobachtet Dich:
Laut sprechen („Geh weg!“), aufrecht dastehen, Präsenz zeigen.
Füttern oder Augenkontakt provozieren

Situation – Du bist mit einem Hund unterwegs:
Hund sofort anleinen und nah bei dir halten
Hund frei laufen lassen

Situation – Du bist mit Kindern unterwegs:
Kinder eng zu dir holen, ruhig bleiben
Kinder allein vorausgehen lassen

Situation – der Wolf zeigt Drohverhalten:
Laut werden, Steine werfen, dich verteidigen
Panik zeigen, füttern

Warum der Wolf im Schwarzwald oft für Schlagzeilen sorgt. Und wenn du mich fragst: Alles übertrieben.

Ein Wolf im Schwarzwald sorgt bei jeder Sichtung schnell für Schlagzeilen. Wer aktuell die Nachrichten liest, könnte manchmal glauben, der Schwarzwald werde von Wölfen regelrecht heimgesucht.

Die Medien lieben spannende Geschichten – und ein Wolf wie beispielsweise auf der Hornisgrinde passt perfekt ins Bild. Wochenlang war ein Tier dort Thema, weil es sich Menschen bis auf wenige Meter näherte.

Später stellte sich heraus, dass der Wolf für spektakuläre Fotos angelockt und sogar gefüttert worden war. Dadurch verlor er seine natürliche Scheu vor Menschen. Für das Tier hat das tragische Folgen: Ein Wolf, der seine Scheu verliert, wird als Problem angesehen. Für den Wolf an der Hornisgrinde bedeutet das, dass er getötet werden wird. Ganz ehrlich Leute – muss so etwas sein? Ist ein Foto das wert? Ich jedenfalls werde sauer, wenn ich so was lese.

Wölfe im Schwarzwald:
Fakten statt Mythen. Meine Tipps, wo du dich informieren kannst.

Angst entsteht oft, wenn man sich nicht auskennt. Über den Wolf kursieren viele Geschichten und Mythen. Anstatt aufzuklären wird die Stimmung gegen den Wolf angeheizt. Beispielsweise mit solchen Plakaten. Das ist Unsinn. Vermeintlich hilfreiche Warnschilder auf Weiden und in Wäldern tragen dazu bei, die Angst und die Vorbehalte zu schüren.

Wenn du dich näher informieren möchtest, findest du hier gute und seriöse Quellen:

Alternativer Wolf- und Bärenpark in Bad Rippoldsau-Schapbach (45 Min. von Muggenbrunn)
Ausflugstipp: Gerettete Tiere in naturnahen Gehegen: 9 Bären, 3 Luchse, 1 Wolf. 
Perfekt für Familien – Mehr über die wild lebenden Tiere lernen statt Angst verbreiten.



Für Kinder (11–15): „Julie und die Wölfe“ von Jean Craighead George.


Lektüre für alle: NABU-Broschüre „Wölfe und wir“ (kostenlos), Download

Urlaub im Hochschwarzwald: Natur genießen – ohne Angst vor dem Wolf

Rund um Feldberg und Belchen oder ganz allgemein im Hochschwarzwald gibt es keine festen Wolfsrudel, sondern allenfalls durchziehende Tiere. Du kannst deinen Urlaub entspannt und sorglos genießen, auch mit deinem Hund. Vielleicht lockt euch eine Wanderung zum Sonnenaufgang auf den Belchen, wenn alles Berge und Himmel in goldenes Licht getaucht werden. Wenn du mit deinem Hund unterwegs bist, behalte ihn an der Leine, nicht wegen des Wolfs, sondern ganz allgemein wegen der vielen Wildtiere in der Region.

© Andreas Braunsberger
Die Wahrscheinlichkeit, einem Wolf zu begegnen, ist beim Wandern verschwindend gering. Genieße dein Wanderung, wie hier beim Sonnaufgang am Belchen. Auch mit deinem Hund.

Vor einiger Zeit hat übrigens hat eine Wolfsfamilie am Schluchsee, nur wenige Kilometer von hier versucht, sesshaft zu werden.
Leider haben sie ihren Aufenthalt dort nicht überlebt. Aus meiner Sicht eine diplomatische Formulierung, bei der die Hintergründe keine Rolle spielen. Wölfe sind hier noch auf dem Sprung – vielleicht auf der Suche nach ihrem Lebensraum – für uns Menschen bedeutet das nur: gelassen bleiben. Und für dich als Gast bedeutet es: deinen Urlaub im Hochschwarzwald einfach genießen.


Von unserer Ferienwohnung aus bist du perfekt platziert für deine ganz persönlichen Schwarzwald-Abenteuer – ob beim Wandern, Radfahren oder beim stillen Spaziergang durch unsere Wälder. Wenn du möchtest, gebe ich dir gerne Tipps für deine Ausflüge, die zu dir und deiner zweibeinigen oder vierbeinigen Begleitung passen.

Deine Gastgeber Claudia & Andi

Über die Autorin

Claudia Braunsberger ist gebürtige Schwarzwälderin, im Familienbetrieb eines Hotels groß geworden und seit über 25 Jahren als freie Journalistin tätig. Gemeinsam mit ihrem Mann führt sie das Ferienhaus Fidelis-Bühl und freut sich vor allem über die Gäste, die schon seit Jahren in einer der gemütlich eingerichteten Ferienwohnungen Urlaub machen.

Auf ihrem Blog teilt sie ihre Begeisterung für Natur, regionale Kultur und nachhaltigen Tourismus. Claudia kennt alle spannenden Termine rund um Muggenbrunn im Hochschwarzwald, Events, die man nicht verpassen darf, und verrät ihre besten Insider-Tipps für Schwarzwald-Feriengäste.

Aktuell arbeitet sie auch für die Badische Zeitung, wo sie über Natur, Kultur und Schwarzwälder Brauchtum schreibt.

Zwischen Schnee und Sommerwiese – wenn der Hochschwarzwald sich noch nicht für eine Jahreszeit entscheiden kann

Im Hochschwarzwald gibt es eigentlich keinen Frühling.

Das sagen bei uns die Einheimischen. Zwischen Schnee und Sommer liegt eine kurze, eigensinnige Zwischenzeit: Erst liegt monatelang Schnee, dann wird plötzlich alles leicht graubraun, die Wiesen sind noch gelb von der Zeit unter dem Schnee, der Himmel hängt manchmal tief – und kaum hat man die Winterjacke weggeräumt, regnet es ein paar Tage, und es ist Sommer. Wer den Hochschwarzwald in dieser Phase erlebt, entdeckt eine stille, sehr echte Seite der Region.

Trotzdem – oder gerade deshalb – steckt in dieser unentschlossenen Übergangszeit ein besonderer Zauber. Zwischen Winter und Sommer im Hochschwarzwald wirkt es, als würde der Schwarzwald kurz durchatmen, bevor das geschäftige Treiben der Urlaubssaison beginnt. Wer jetzt rund um Todtnau unterwegs ist, erlebt die Gegend hier so ruhig, manche würden sagen ehrlich und ursprünglich, wie sie nur selten zu sehen ist.


© Andreas Braunsberger

Schneereste und Mountainbikes im Hochschwarzwald

Während sich oben auf dem Feldberg noch die letzten Schneefelder halten, hört man im Tal von Todtnau schon wieder das Surren der Mountainbikes auf den Trails. In dieser besonderen Zwischenphase verschwimmen die Jahreszeiten – an einem Tag sind auf den Höhen noch Wintersportler unterwegs, während unten im Tal schon gegrillt, gewandert oder mit dem E-Bike gefahren wird.

Genau diese Mischung macht die Zeit zwischen Winter und Sommer im Hochschwarzwald so spannend für alle, die Kontraste lieben und die flexibel sind: mit wetterfester Kleidung und den sehr unterschiedlichen Temperaturen.

Wenn Graubraun plötzlich schön ist

Diese Wochen haben wenig mit frischem Grün oder üppiger Blütenpracht zu tun. Bescheiden blühen die Sumpfdotter Blumen am Bach, die Himmelschlüsselchen und Anemonen auf den Wiesen, die Pestwurz in großen Teppichen. Umso mehr strahlen sie in den gedeckten Farben, die sie umgeben: Moosgrün, Nebelgrau, erdiges Braun. Bei Spaziergängen rund um Todtnau und Muggenbrunn riecht es nach feuchter Erde, nassem Holz und klarer Luft. Wer jetzt unterwegs ist, erlebt den Wald ungeschönt – ohne Postkartenmotive, aber mit viel Atmosphäre. Abends kehrt man in einen Gasthof ein, wo der Kamin vielleicht noch knistert, die Suppe dampft und man mit den Leuten ins Gespräch kommt, die hier das ganze Jahr leben.

Frühlingsboten auf den Wiesen und an kleinen Bächen

Die weiße Pestwurz ist ein sehr früher Frühlingsbote, der oft schon zwischen Februar und April, teilweise noch vor dem letzten Schnee, ihre Blütenstände an feuchten Standorten wie Bachläufen zeigt. 


Die markanten, rötlichen oder weißen Blüten erscheinen lange vor den riesigen Blättern. Angeblich sollen die Blüten als Tee Allergien vorbeugen.

Kulinarischer Übergang zwischen Winter und Sommer

Auch die Schwarzwälder Küche spiegelt diesen Wechsel der Jahreszeit wider: Noch stehen deftige Eintöpfe, Braten und reichhaltige Klassiker auf den Speisekarten, doch hier und da tauchen bereits die ersten Kräutergerichte, Bärlauchbutter oder Spargelvariationen auf.

Wer in Todtnau oder Todtnauberg einkehrt, erlebt genau diesen kulinarischen Übergang – zwischen Winterwohlfühlküche und den ersten leichten Vorboten des Sommers im Hochschwarzwald.

Kleine Fluchten vor dem Sommeransturm

Die Zeit zwischen Winter und Sommer im Hochschwarzwald ist auch die Phase, in der viele Einheimische ihre Lieblingsplätze genießen, bevor der Sommerbetrieb startet. Ein Spaziergang zu den Todtnauer Wasserfällen, eine gemütliche Fahrt mit dem E-Bike durchs Wiesental oder einfach eine Stunde auf einer Bank mit Blick auf Feldberg oder Belchen – das sind kleine Fluchten aus dem Alltag, ganz ohne Trubel.

Der Schauinsland, der König der traumhaften Sonnenuntergänge bietet Platz für schöne Abendspaziergänge und in den Wäldern um Muggenbrunn herum kannst du deine innere Ruhe wieder herstellen. Wer jetzt herkommt, erlebt den Hochschwarzwald in seiner ehrlichsten Form: manchmal auch grau, ja, aber manchmal auch im strahlenden Sonnenschein, auf jeden Fall ganz besonders.

Aktuelle Tipps rund um Todtnau

Wenn du gerade zwischen Winter und Sommer im Hochschwarzwald unterwegs bist, lohnen sich diese regionalen Highlights – perfekt für die Übergangszeit:

Blackforestline Hängebrücke: Die spektakuläre Aussicht über den Wasserfall ist auch bei grauem Wetter beeindruckend.

Hasenhorn Coaster & Bikepark: Saisonstart mit ersten Abfahrten – ideal, wenn oben noch Schnee liegt, unten aber schon Sommerstimmung aufkommt.​

Todtnauer Wasserfall-Rundweg: Kurze, leichte Wanderung mit Schmelzwasser-Power – jetzt am eindrucksvollsten.​

Hochschwarzwald Card: Kostenlose Nutzung von Seilbahnen, E-Bikes und Eintritten – super für spontane Ausflüge in der Region.

Lokale Events: Schau in den Todtnau-Veranstaltungskalender für Märkte, Mundartabende oder kleine Feste in den Ortsteilen.
 https://stadt.todtnau.de/jubilaeum-2025/termine.html​



Von unserer Ferienwohnung aus bist du perfekt platziert für deine ganz persönlichen Schwarzwald-Abenteuer – ob beim Wandern, Radfahren oder beim stillen Spaziergang durch unsere Wälder. Wenn du möchtest, gebe ich dir gerne Tipps für deine Ausflüge, die zu dir und deiner zweibeinigen oder vierbeinigen Begleitung passen.

Deine Gastgeber Claudia & Andi

Über die Autorin

Claudia Braunsberger ist gebürtige Schwarzwälderin, im Familienbetrieb eines Hotels groß geworden und seit über 25 Jahren als freie Journalistin tätig. Gemeinsam mit ihrem Mann führt sie das Ferienhaus Fidelis-Bühl und freut sich vor allem über die Gäste, die schon seit Jahren in einer der gemütlich eingerichteten Ferienwohnungen Urlaub machen.

Auf ihrem Blog teilt sie ihre Begeisterung für Natur, regionale Kultur und nachhaltigen Tourismus. Claudia kennt alle spannenden Termine rund um Muggenbrunn im Hochschwarzwald, Events, die man nicht verpassen darf, und verrät ihre besten Insider-Tipps für Schwarzwald-Feriengäste.

Aktuell arbeitet sie auch für die Badische Zeitung, wo sie über Natur, Kultur und Schwarzwälder Brauchtum schreibt.

Ferienwohnung in Muggenbrunn im Hochschwarzwald mit zwei Schlafzimmern – das macht den Urlaub entspannter

Ein zweites Schlafzimmer wirkt manchmal Wunder.

Im Urlaub ist vieles anders als zu Hause. Neue Umgebung, andere Geräusche, fremdes Licht – selbst der Tagesrhythmus verändert sich. Genau das macht Reisen so spannend, kann aber auch anstrengend sein. Plötzlich stellt man vielleicht fest: Der Schlaf ist nicht ganz so tief wie zu Hause.

Dabei will man ja genau das: gut schlafen, weil guter Schlaf ja bekanntlich die halbe Erholung ist. Als Gastgeber hören wir von unseren Feriengästen immer wieder, wie sehr sie die Ruhe bei uns schätzen, wie gut sie schlafen und wie entspannend sie ein zweites Zimmer wahrnehmen.


© joyfulcaptures/Unsplash

Warum Schlaf im Urlaub oft schwieriger ist, als man denkt

Viele glauben, dass sie im Urlaub automatisch besser schlafen. Schließlich ist man ja „weg vom Alltag“. Doch oft passiert genau das Gegenteil – zumindest in den ersten Nächten.

Das liegt selten an der Unterkunft selbst, sondern an vielen kleinen Veränderungen: neue Geräusche, anderes Licht, eine ungewohnte Matratze oder ein anderer Tagesablauf. Wenn dann mehrere Personen gemeinsam reisen, wird Schlaf schnell zum Thema – denn jeder schläft anders, zu anderen Zeiten, der eine will im Urlaub früh ins Bett, der andere am Morgen länger ausschlafen.

Zwei Schlafzimmer – kein Luxus, sondern Entlastung

Ein zweites Schlafzimmer wirkt in solchen Fällen Wunder. Nicht, weil es „mehr Platz“ gibt, sondern weil es mehr Ruhe bringt.

Wenn jeder seinen Schlafrhythmus behalten oder einen neuen ausprobieren kann, der eine vom anderen nicht jedes Geräusch mitbekommt und sich der Rückzugsort natürlich ergibt, entspannt sich die gesamte Atmosphäre – oft vom ersten Abend an. Man trifft sich zum Kochen oder geht gemeinsam aus, danach kann sich jeder zurückziehen wie er möchte.

Warum zwei Schlafzimmer auch für Paare sinnvoll sind

Zwei Schlafzimmer sind nicht nur für Familien oder Freunde ideal. Auch viele Paare schätzen diese Möglichkeit, besonders im Urlaub.

Denn: einer liest abends länger, der andere schläft früh ein; einer schnarcht, der andere wacht leicht auf.
Zu Hause hat man Routinen, aber auf Reisen helfen zwei Schlafzimmer, diese kleinen Unterschiede entspannt auszugleichen – ohne sich zu stören.
Das hat nichts mit Distanz zu tun, sondern mit echter Rücksicht. Und guter Schlaf ist nun mal die Grundlage für gemeinsame Erholung.

Und wer sagt denn, dass man sich nicht trotzdem beim Partner erst einmal gemütlich unter die Decke kuscheln kann, bevor man sich in sein eigenes kleines Reich nebenan verzieht.

Studien belegen: Getrennte Schlafzimmer verbessern erholsamen Schlaf

Nicht jedes Thema muss man gleich mit einer Studie belegen, das ist klar, aber viele geben in Befragungen an, ohne Partner besser zu schlafen – vor allem, weil sie dann weniger durch Schnarchen, Bewegungen oder unterschiedliche Einschlafzeiten gestört sind. Auch wenn es bislang keine spezielle Studien zu Ferienwohnungen mit zwei Schlafzimmern gibt, zeigen Umfragen und schlafmedizinische Erkenntnisse klar, wie wichtig ungestörter Schlaf ist. Schlafexperten bestätigen, dass genau die genannten Faktoren die Schlafqualität deutlich beeinträchtigen können.

Zwei Schlafzimmer im Urlaub sind deshalb weniger Luxus als eine einfache Möglichkeit, die Chance auf wirklich erholsamen Schlaf zu erhöhen.
Warum sollte man sich das nicht einmal gönnen?!

Mehr als nur ein Schlafzimmer

Oft wird das zweite Schlafzimmer auch ganz praktisch genutzt – als Ankleide- oder Kofferzimmer oder ruhiger Rückzugsort, auch tagsüber zum Lesen oder Musikhören.

Und gerade in kleinen Studiowohnungen mit einem Wohn- Schlafraum bleibt die Wohnung aufgeräumt, selbst bei längeren Aufenthalten.

Für wen sich eine Wohnung mit zwei Schlafzimmern lohnt



Natürlich braucht nicht jeder zwei Schlafzimmer – doch wer einmal erlebt hat, wie viel entspannter der Urlaub dadurch wird, möchte meist nicht mehr darauf verzichten.

  • Familien oder kleine Gruppen
  • Eine Familie, die mit Teenagern reist
  • Paare, die mit Freunden reisen
  • Paare mit unterschiedlichen Schlafgewohnheiten
© Pixabay/kaboompics

Unsere Ferienwohnung im Haus Fidelis – von Erfahrung inspiriert

Unsere Ferienwohnung „Claudia“ im Ferienhaus Fidelis-Bühl in Muggenbrunn haben wir genau aus dieser Erfahrung heraus mit einem zweiten Schlafzimmer erweitert, genauer gesagt: Zwei Schlafzimmer, zwei Bäder – weil wir wissen, wie wichtig erholsamer Schlaf und auch der Raum für Privatheit ist.

Der Tag beginnt einfach anders, wenn man wirklich ausgeschlafen ist: mit Ruhe, Energie und Vorfreude auf das, was kommt.
Und genau dafür soll unsere Wohnung Raum bieten – für Paare, eine Familie mit erwachsenen Kindern oder Freunden, die im Hochschwarzwald Urlaub machen und Wert auf Komfort, Ruhe und ein bisschen Privatheit legen.

© Andreas Braunsberger

Von unserer Ferienwohnung aus bist du perfekt platziert für deine ganz persönlichen Schwarzwald-Abenteuer – ob beim Wandern, Radfahren oder beim stillen Spaziergang durch unsere Wälder. Wenn du möchtest, gebe ich dir gerne Tipps für deine Ausflüge, die zu dir und deiner zweibeinigen oder vierbeinigen Begleitung passen.

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Über die Autorin

Claudia Braunsberger ist gebürtige Schwarzwälderin, im Familienbetrieb eines Hotels groß geworden und seit über 25 Jahren als freie Journalistin tätig. Gemeinsam mit ihrem Mann führt sie das Ferienhaus Fidelis-Bühl und freut sich vor allem über die Gäste, die schon seit Jahren in einer der gemütlich eingerichteten Ferienwohnungen Urlaub machen.

Auf ihrem Blog teilt sie ihre Begeisterung für Natur, regionale Kultur und nachhaltigen Tourismus. Claudia kennt alle spannenden Termine rund um Muggenbrunn im Hochschwarzwald, Events, die man nicht verpassen darf, und verrät ihre besten Insider-Tipps für Schwarzwald-Feriengäste.

Aktuell arbeitet sie auch für die Badische Zeitung, wo sie über Natur, Kultur und Schwarzwälder Brauchtum schreibt.